Leider musste die Veranstaltung abgesagt werden.
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Umdenken erwünscht.
In Deutschland besteht mehr als die Hälfte des Abfalls aus Bau- & Abbruchabfällen. Umdenken tut not, wenn wir Klimaziele erreichen und Müll minimieren wollen.
In Deutschland besteht mehr als die Hälfte des Abfalls aus Bau- und Abbruchabfällen. Und laut eines Berichts der UN aus dem Jahr 2022 ist der Bausektor verantwortlich für rund 37 % aller globalen CO2-Emissionen. Ein Umdenken tut also not, wenn wir Klimaziele erreichen und Müll minimieren wollen. Wie lassen sich Städte nachhaltig entwickeln, war auch Kernfrage der Architekturbiennale 2023: Unter dem Motto "Zukunftslabor" haben sich dort die teilnehmenden Länder und Architekt/innen fast durchweg auf die Klimakrise als größte gemeinsame Herausforderung bezogen. Ein starker Fokus lag dabei auf dem Bewahren von Bestand. So stellt der heutige Vortrag zunächst die Möglichkeiten einer neuen Umbaukultur anhand von konkreten Beispielen vor. In einem weiteren Schritt wird der Frage nachgegangen, welche Formen politischer Arbeit helfen können, das Leben in Städten künftig nachhaltig zu gestalten. Hierbei werden konkrete Beispiele für Förderungen von Staat und Stiftungen, Bildung von Netzwerken sowie Formen von Bürgerengagement angeführt. Denn am Ende braucht es beides: ein neues baukulturelles Denken ebenso wie ein strategisch klug organisiertes Vorgehen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Veranstaltung kostet 5 Euro.
Treffpunkt: Bürgerbahnhof Penzberg
Die Veranstaltung ist ggf. nicht barrierefrei.
Eine Veranstaltung der Volkshochschule Penzberg e.V.